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Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Welche Kosten entstehen bei Eintritt des Pflegefalles für Pflegebedürftige und Angehörige?

Frau M. (80) erlitt nach einem Sturz auf den Hinterkopf im eigenen Garten eine Gehirnerschütterung. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt und mehreren operativen Eingriffen war eine vollständige Genesung nicht mehr möglich. Frau M. wurde durch diesen Sturz zu einem schwerstpflegebedürftigen Menschen und lebt seither im Pflegeheim.

Hätte Frau M. nicht mit einer zusätzlichen privaten Pflegeversicherung vorgesorgt, wäre der vollstationäre Aufenthalt für sie und ihre Angehörigen, nur mit sehr erheblichem finanziellen Aufwand möglich. Besonders bei älteren Menschen kann ein scheinbar harmloser Unfall zu einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit führen.

 

Beispiel: Kosten bei häuslicher Pflege durch einen Pflegedienst

Pflegestufe I
Pflegestufe II
Pflegestufe III

Durchschnittliche Kosten
pro Monat
810€ 1.950€ 3.360€

Leistungen aus der
gesetzlichen & privaten
Pflegeversicherung
450€ 1.100€ 1.550€

Eigenleistung durch den
Versicherten
360€ 850€ 1.810€

 

Beispiel: Kosten bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim

Pflegestufe I
Pflegestufe II
Pflegestufe III

Durchschnittliche Kosten
pro Monat
2.380€ 2.950€ 3.480€

Leistungen aus der
gesetzlichen & privaten
Pflegeversicherung
1.023€ 1.279€ 1.550€

Eigenleistung durch den
Versicherten
1.357€ 1.671€ 1.930€

Diese beiden Kostenbeispiele machen deutlich, dass nach Abzug des Pflegegeldes die Eigenleistung durch den Versicherten für die häusliche oder stationäre Pflege kaum aufzubringen ist.

In diesem Fall müssen die Angehörigen für eine gute Betreuung im Pflegefall tief in die Tasche greifen. Per Gesetz sind die Nachkommen oder nächsten Verwandten dazu verpflichtet, finanziell für die pflegebedürftigen Angehörigen aufzukommen (§ 1601 BGB). Besonders bei der Pflegestufe II und III ergeben sich große Versorgungslücken zwischen Kosten und Leistungen, weil die Pflegegelder aus den Pflegeversicherungen nicht ausreichen, und finanziell somit nicht vollständig zu schließen sind. Eine Unterbringung in einem kostengünstigeren Pflegeheim oder die Kosteneinsparungen durch den häuslichen Pflegedienst sind für den Versicherten meist keine wirkliche Alternative.


Demographischer Wandel

Der permanente Anstieg der Lebenserwartung der deutschen Bevölkerung verzeichnet heute eine große Zunahme der über 75-Jährigen. Dieser Personenkreis ist in erhöhtem Maße vom Risiko der Pflegebedürftigkeit betroffen. Resultierend aus dem demographischen Wandel wurde in Deutschland 1995 das „Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit“ eingesetzt. Nach dem Grundsatz „Pflegeversicherung folgt Krankenversicherung“ sind die Träger der Pflegepflichtversicherung die soziale Pflegeversicherung und die privaten Versicherungsunternehmen.


Die Definition der Pflegebedürftigkeit nach SGB XI
(gesetzliches Regelwerk der Pflegeversicherung)

Krankheiten und Behinderungen sind:
Verluste, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen am Stütz- und Bewegungsapparat. Funktionsstörungen der inneren Organe oder der Sinnesorgane. Störungen des Zentralnervensystems wie Antriebs-, Gedächtnis-, oder Orientierungsstörungen, sowie endogene Psychosen, Neurosen oder geistige Behinderungen.

Auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate.

Hilfebedürftigkeit bei den regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens.

 

Körperpflege Ernährung Mobilität Hauswirtschaft

Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- oder Blasenentleerung Mundgerechte Zubereitung oder die Aufnahme der Nahrung Selbstständiges Aufstehen, Zu-Bett- Gehen, An- und 
Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlassen 
und Wiederaufsuchen der Wohnung Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Spülen, 
Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleiden, 
Beheizen

 

Übersicht Pflegeversicherung

Pflegetagegeld Pflegekosten Pflegerente

Versicherer Krankenversicherer Krankenversicherer Lebensversicherer

Leistungsumfang Zahlung eines festen Tagessatzes Erstattung der Restkosten, die durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht abgedeckt sind (Festlegung 
von Höchstsätzen) Rentenzahlung

Verwendung der Leistung Der Versicherte kann frei über das Geld verfügen. Leistungen sind zweckgebunden. Ein Nachweis durch Rechnungen muss erfolgen. Der Versicherte kann frei über das Geld verfügen.

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Christian Rüttgers Kontaktfoto

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