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Investieren für Anfänger – Franks Guide über die Grundlagen des Investierens – Teil 4 und 5

13 Mrz 2024— 01:03 Uhr

Was haben Aktieninvestments und Risikomanagement miteinander zu tun?

Für uns: viel.

Also Sie möchten gerne am Aktienmarkt investieren?

Dann müssen Sie entscheiden, welche die richtige Aktie für Sie ist.

Haben Sie Zeit und Lust, sich wie folgt über das/die Unternehmen schlau zu machen:

  • Untersuchung von Finanzdaten, Geschäftsmodell und Wettbewerbssituation
  • Lesen von Finanzberichten, Unternehmensnachrichten und Analysen
  • Bewertung von Umsatzwachstum, Gewinnmargen und Schuldenlast
  • Berücksichtigung von Branchentrends und –entwicklungen
  • Betrachtung von Einflussfaktoren wie technologische Innovationen, demographische Veränderungen und wirtschaftliche Entwicklungen

Nein? Dann ist keine Aktie die Richtige für Sie!

Deswegen raten wir auch unseren Kundinnen und Kunden, lieber in ein Aktienportfolio zu investieren. Dabei werden die o.a. Aufgaben von Profis übernommen und Sie können sich entspannt zurück lehnen und den Fonds für sich arbeiten lassen.

Wobei entspannt zurücklegen…

….müssen Sie auch können, wenn es gerade mal turbulent am Aktienmarkt zugeht und Sie kurzfristig Geld verlieren.

Deswegen ist das aktive Risikomanagement für uns ein essentieller Bestandteil der Kundenberatung und –betreuung.

Lassen Sie uns kurz über Aktienanlage und Risiko reden

Ein weitverbreiteter Fehler vieler Anleger ist die falsche Einschätzung des Risikos. Insbesondere die Deutschen handeln geradezu Risiko panisch.

Dabei kommt man bei einer genauen Untersuchung zu einem verblüffenden Ergebnis: Je länger der Zeithorizont für eine Anlage gewählt wird, desto mehr Risiko kann eingegangen werden.

Die Mehrheit der Anleger sieht das allerdings anders. Sie sind nur bereit, bei kurzfristigen Anlagen höheres Risiko einzugehen. Viele Anleger in Deutschland bevorzugen dabei Anlagen mit einem kurzen Anlagehorizont: Tagesgeld, Termingeld, kurzfristige Spekulation. Sie glauben durch die hohe Verfügbarkeit ihrer Anlagen eine höhere Sicherheit zu bekommen. Schließlich kann das Geld ja schnell wieder zurückgeholt werden.

Das Gegenteil ist aber meist der Fall: Tages- und Festgeld bringen zwar heute wieder etwas mehr Zinsen, werden aber durch die gleich hohe Inflation nivelliert. Dass sich daran etwas ändern wird, ist unseres Erachtens unwahrscheinlich. Kein Wunder, dass die Ergebnisse oft frustrierend ausfallen. Da viele Investoren und Investorinnen das Risiko scheuen, konzentrieren sie sich nur auf diese kurzfristigen Volatilitäten, anstatt den langfristigen Zeithorizont ihres Portfolios in ihre Überlegungen einzubeziehen.

Das führt dazu, dass sie zwangsläufig die zahlreichen Möglichkeiten auf dem Weg zu einer vermögenden Zukunft schlichtweg übersehen und letztendlich ihre eigentlichen Ziele verfehlen. So überladen einige Anleger zum Beispiel ihre Portfolios beharrlich mit niedrig verzinsten Festgeldanlagen aus Furcht vor kurzfristigen Kursverlusten auf dem Aktienmarkt. Die damit erzielte Rendite liegt meist kaum über oder sogar – wie aktuell am Geldmarkt ersichtlich – etwas unter der Inflationsrate.

Langfristig führt das dazu, dass Kaufkraft verloren geht und wirklich große Chancen durch langfristige Wachstumsziele verpasst werden – insbesondere dann, wenn Entnahmen abzusehen sind. Auf der anderen Seite gehen Anleger mit einem kurzfristigen Zeithorizont vielfach zu große Risiken ein und laufen damit Gefahr, durch die Volatilität am kurzen Ende Verluste hinnehmen zu müssen. Dadurch gefährden sie schlichtweg ihre gesamte finanzielle Zukunftsplanung. Bei genauerer Betrachtung ist es also kein Wunder, dass die größten Investmentgewinner, wie zum Beispiel Warren Buffett, langfristig ausgerichtete Investoren sind.

Ein Zitat von ihm in diesem Zusammenhang:

"Meine Lieblingshaltedauer ist für immer."

Langfristig gesehen bringen Aktien den größten Ertrag, wenn sie über mehrere Jahrzehnte im Depot gehalten werden. 

Dax 40, Quelle: GeVestor

Auch der Versuch, durch kurzfristige Spekulation an der Börse Geld zu verdienen, kostet neben viel Zeit und Nerven unterm Strich meist auch noch Geld.

Deswegen: ein professionelles Risikomanegement

Eine wichtige Komponente des Risikomanagements ist die Diversifikation. Das bedeutet, dass Sie Ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und geografische Regionen verteilen sollten. Durch die Streuung Ihres Portfolios können Sie potenzielle Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen Bereich auszugleichen.

Ebenso wichtig ist es, einen Notfallfonds aufzubauen. Ein solider Notfallfonds bietet Ihnen eine finanzielle Sicherheit, falls unvorhergesehene Ereignisse eintreten, wie beispielsweise der Verlust Ihres Arbeitsplatzes oder unerwartete Ausgaben. Mit einem Notfallfonds können Sie Ihre Investitionen langfristig halten, ohne gezwungen zu sein, in Zeiten von sich ändernden Marktbedingungen zu verkaufen.

Unsere erfahrenen Berater bei FINANZAKTIV können Ihnen helfen, Ihr Portfolio zu analysieren, Ihre Ziele zu überprüfen und eine individuelle Anlagestrategie zu entwickeln, die Ihren Bedürfnissen entspricht. Wir können Ihnen auch helfen, Ihre Emotionen unter Kontrolle zu halten und Sie in turbulenten Marktphasen unterstützen. Wir bei FINANZAKTIV sind Vermögensexperten begleiten Sie gern auf Ihrem Weg Ihr Vermögen aufzubauen, zu erhalten und zu verwalten. Risikomanagement ist von entscheidender Bedeutung, um langfristig erfolgreich zu sein und Ihre finanziellen Ziele zu erreichen. Aber bitte beachten Sie: Portfolios sollten im Laufe der Zeit auch immer wieder überprüft werden, damit sie an sich ändernde Marktbedingungen und eigene Investitionsziele angepasst werden können.

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